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NordNordNord | July 26, 2016

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Landmannalaugar – Buntes Island

Landmannalaugar – Buntes Island
Christian
  • On 17. August 2014
  • http://www.nordnordnord.de

In Islands Hochland liegt Landmannalaugar. Ein Ort, der durch seine farbenfrohe Erscheinung und eine einmalige Aussicht ein absolutes Highlight auf jeder Islandreise darstellt. Sofern man denn zu ihm hinkommt. Dies ist über die F-Straßen F225 und F208 möglich. Allerdings nur mit allradbetriebenen Fahrzeugen. Entweder man hat eins oder man mietet eins, oder: man nimmt den Bus.

Mit dem Auto auf der F225. ©NordNordNord

Mit dem Auto auf der F225 ©NordNordNord

 

Wir haben uns jedoch für die komfortable Variante im gemieteten Jeep entschieden. An der Abzweigung der F26 zur F225 geht die Reise los. Hinweisschilder machen noch einmal darauf aufmerksam, dass Allrad-Antrieb Pflicht ist und dann geht es auf einer einfachen Isländischen Straße weiter.

Andere Reisende auf dem Quad auf dem Weg nach Landmannalaugar ©NordNordNord

Andere Reisende auf dem Quad auf dem Weg nach Landmannalaugar ©NordNordNord

 

Schon am Anfang des Weges gibt es schöne Landschaften, die uns immer wieder dazu animieren anzuhalten und Fotos zu machen. Somit wird unsere Fahrt bis Landmannalaugar wohl etwas länger dauern als geplant. Denn zu Fotografieren gibt es hier wirklich einiges. Island wird sich auf unserer Fahrt von seiner bunten Seite zeigen.

Straße im Hochland. ©NordNordNord

Straße im Hochland. ©NordNordNord

 

Anfänglich sind wir von dunklem Lavagestein umgeben, der Weg schlängelt sich durch braune und graue Felsen und Geröll.

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Doch schon bald tauchen grüne Hügel auf, die mit Moos bewachsen sind. In ihrem grünen bis gelben Flächen macht es sich der ein oder andere weiße Gletscher bequem. Ein paar weiße und sogar einige schwarze Schafe machen die Idylle perfekt.

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Wir sind nicht alleine auf dem Weg ©NordNordNord

Wir sind nicht alleine auf dem Weg ©NordNordNord

 

Der Weg ist holperig, aber gut zu fahren. Das man hier jedoch mit „normalen“ Autos nicht wirklich weit kommt, wird spätestens an der ersten Fuhrt klar. Ein Fluss muss durchquert werden, Brücken gibt es hier nicht.

Die erste Fuhrt ©NordNordNord

Die erste Fuhrt ©NordNordNord

 

Da wir bisher noch nie durch mehr Wasser als in normalen Pfützen gefahren sind, zögern wir zunächst etwas. Ein Schild gibt Tipps, wie das Wasser zu durchqueren ist. Ich steige aus und funktioniere ein Stativ zum Tiefenmessgerät um und stochere im trüben Gletscherwasser herum. Das Wasser ist heute nicht besonders tief, tief genug für uns, aber ungefährlich zu durchqueren. Trotzdem warten wir noch etwas ab.

 

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Schilder geben Tipps für die Fahrt durch den Fluss ©NordNordNord

Schilder geben Tipps für die Fahrt durch den Fluss ©NordNordNord

 

Wir sehen, dass sich uns ein Landrover nähert und beschließen zu beobachten wie der Fluss zu durchqueren ist. Generell wird in Island eh empfohlen bei Fuhrtstellen auf andere Fahrzeuge zu warten – für den Fall, dass man mal nicht mehr aus dem Fluss herauskommt. Der Landrover fährt zügig in einem leichten Bogen durchs Wasser und wir fahren nach kurzem Abwarten hinterher. Das Wasser schiebt sich vor der Motorhaube her und wir absolvieren trockenen Fußes unsere erste Flussdurchquerung in Island.

Ab durchs Wasser... ©NordNordNord

Ab durchs Wasser… ©NordNordNord

 

Nun von viel grünen Hügeln und Bergen umgeben, fahren wir an diversen Schaf-Familien vorbei, durchqueren einen weiteren Wasserlauf und lassen uns im Auto gut durchrütteln. Schlaglöcher, Pfützen und Steine auf der Fahrbahn sind jetzt keine Seltenheit mehr.

Schafe am Wegesrand ©NordNordNord

Schafe am Wegesrand ©NordNordNord

 

Immer wieder machen wir Fotos, denn hinter jeder Kurve warten neue Aussichten auf uns. Kurz vor dem Ziel passieren wir noch einen See und dann können wir nach ein paar Biegungen die bunten Berge von Landmannalaugar am Horizont erkennen.

Ein See im isländischen Hochland ©NordNordNord

Ein See im isländischen Hochland ©NordNordNord

 

Es gibt vor Ort sogar einen Parkplatz, vor der allerletzten Fuhrt vor dem Campingplatz von Landmannalaugr, die wir uns (aufgrund ihrer Tiefe) ersparen und hier parken. Der Campingplatz ist gut ausgestattet, es ist tatsächlich auch relativ viel los hier, 150 km jenseits aller anderen besiedelten Orten Islands.

Landmannalaugar. ©NordNordNord

Landmannalaugar. ©NordNordNord

 

Wir genießen zunächst die Natur die uns hier umgibt. Rötliches Ryolith-Gestein, grüne Wiesen, weiße Graswolle, gelbe Butterblumen und sandige Hügel – Island ist bunt.

Der Zeltplatz von Landmannalaugar ©NordNordNord

Der Zeltplatz von Landmannalaugar ©NordNordNord

 

Wer sich Badeklamotten mitgebracht hat kann hier, direkt zu Fuße der schönen Berge, in die heiße Quelle abtauchen. Sofern er einen Platz findet, denn die Campingplatzbesucher scheinen die Quelle heiß und innig zu lieben. Wer nicht baden möchte, findet jedoch noch eine andere Freizeitmöglichkeit: Wandern.

Hinterm Zeltplatz ©NordNordNord

Hinterm Zeltplatz ©NordNordNord

 

Wanderwege für kleine Ausflüge oder mehrtägige Touren starten hier, direkt hinter dem Zeltplatz. Wir haben zwar nur einen Nachmittag Zeit, aber auch in der kurzen Zeit kann man hier viel entdecken. Wir wandern die Hügel hinter dem Zeltplatz hinauf, um zu sehen wie es hinter ihnen weiter geht.

Landmannalaugar ©NordNordNord

Landmannalaugar ©NordNordNord

Der Zeltplatz von oben ©NordNordNord

Der Zeltplatz von oben ©NordNordNord

 

Von oben hat man eine noch bessere Aussicht auf den Zeltplatz und die Umgebung. Hier zeigt sich Island wirklich von seiner Bilderbuchseite. Langsam schieben sich Wolken über die Berggipfel und legen sich sanft über die bunten Hänge.

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Wenn man mehr Zeit mitbringt, gibt es hier noch etliche Berge, die in unendlich vielen Farben schimmern, zu erwandern.

Das isländische Hochland ©NordNordNord

Das isländische Hochland ©NordNordNord

 

Doch auch für einen „kurzen“ Hochlandtrip lohnt es sich hier her zu kommen. Der Weg durch die abwechslungsreiche Landschaft und den Spaß die Flüsse zu führten sind schon alleine die Reise wert. Und die einmalige Landschaft von Landmannalaugar ist natürlich dann der unübertreffbare Abschluss des Tages.

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