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NordNordNord | September 20, 2017

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Harsprångsfallet in Schweden

Harsprångsfallet in Schweden
Christian
  • On 6. April 2014
  • http://www.nordnordnord.de

Im Norden Schwedens gab es mal einen Wasserfall, genauer gesagt eine mächtige Stromschnelle, die über einen Höhenunterschied von insgesamt 107 Meter das Wasser ins Tal fließen liessen. Das waren die  Harspransfallet. Doch dann kam die Firma Vattenfall auf die Idee, dass man mit fließendem Wasser super Strom gewinnen kann und baute ein Wasserkraftwerk in eben diese Stromschnelle. Man staute das Wasser oberhalb der Schlucht an.

Harsprångsfallet in Nord-Schweden ©NordNordNord

Harsprångsfallet in Nord-Schweden ©NordNordNord


Deshalb ist jetzt in der Ebene, in die sich früher die Wassermassen ergossen, ein sehr schön anzusehender „Graben“, eine Schlucht ohne Wasser das hindurchfließt. Man kann heute sogar durch sie hindurch wandern. Doch einmal im Jahr, spielt sich hier ein gewaltiges Schauspiel ab. Am sogenannten „Fallens Dagar“, denn dann öffnet Vattenfall die Schleusen und die gigantische Wassermenge die sonst hier angestaut wird, darf sich wie früher in das Tal ergießen.

Warnschild ©NordNordNord

Warnschild ©NordNordNord


Unter anderem deshalb gibt es hier auch die netten Warnschilder, auf denen das lustige Männchen um sein Leben rennt. „Achtung! Tore öffnen ohne Vorwarnung“ steht drauf und ich glaube, die meinen das ernst…

Harsprångsfallet in Nord-Schweden ©NordNordNord

Harsprångsfallet in Nord-Schweden ©NordNordNord



Trotzdem hier natürlich massiv in die Natur eingegriffen wurde, und so eines der ältesten Kraftwerke Schwedens entstanden ist, ist die „Schlucht“ wunderschön anzusehen. Durch das Wasser, das hier Jahrhunderte lang an den Steinen und Felsen entlang geflossen ist, haben diese eine glattgeschliffene Oberfläche.

Harsprångsfallet in Nord-Schweden ©NordNordNord

Harsprångsfallet in Nord-Schweden ©NordNordNord



Leider waren wir nicht am „Fallens Dagar“ hier im hohen schwedischen Norden. Wir haben die Harsprångsfallet auch nur durch Zufall entdeckt und sie vorher gar nicht auf unserer Reiseroute eingeplant. Wenn wir noch einmal hier vorbei kommen, dann versuchen wir den Tag der Schleusenöffnung nicht noch einmal zu verpassen, denn das Zuschauen, wie das Wasser sich seinen Weg durch die Natur bahnt, ist ausdrücklich erwünscht. Am „Fallens Dagar“ Tag gibt es regelrechte Feste, mit Musik und Programm.

 

Comments

  1. Hi,

    coole Fotos, die richtig Lust machen, doch mal den weiten Weg in den Norden Schwedens auf sich zu nehmen…

    Grüße

    Heike

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