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NordNordNord | November 23, 2017

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Eine Hundeschlittenfahrt in Kiruna

Eine Hundeschlittenfahrt in Kiruna
Christian
  • On 15. Dezember 2013
  • http://www.nordnordnord.de

Morgens um 10 Uhr holt uns ein VW Bulli im Stadtzentrum von Kiruna ab, der Husky-Züchter Niclas begrüßt uns freundlich und auf geht es zur Huskyfarm – circa 20 Minuten außerhalb der Stadt. Schon im Auto herrscht super Stimmung, das Wetter ist für März unglaublich schön: strahlende Sonne am blauen Himmel und angenehme Temperaturen.

Kiruna

Kiruna – Eisenerzbergwerk

So einen Tag gibt es hier, im winterlichen Norden, nicht allzu oft. Das perfekte Wetter um mit einem Hundeschlitten durch die verschneite Landschaft zu fahren. Unser Husky-Experte berichtet uns während der Fahrt augenzwinkernd von der geschichtlichen Vergangenheit von Schweden und Norwegen. Das Schweden und Norwegen mal zusammengehörten und die Schweden dann Norwegen abgegeben haben. Wie Norwegen nach der Unabhängigkeit Ölquellen fand und zum reichen Staat wurde. Und wie Schweden ohne Öl und nun ohne den Teil der heute Norwegen ist, eben nicht reich wurde. “Dumm gelaufen!” Seiner Laune hat es auf jeden Fall keinen Abbruch getan.

Die Gute Laune sprudelt nur so aus ihm heraus.

Ein paar Rentiere liegen am Straßenrand in der Sonne und genießen den Morgen, als wir an der Huskyfarm ankommen. Neben dem typisch schwedischen Haus gibt es eine große Außenanlage mit geräumigen Zwingern, mit vielen Huskys und ein paar Windhunden.

Unser Gefährt für die nächsten 3 Stunden

Unser Gefährt für die nächsten 3 Stunden ©NordNordNord

Zunächst geht es daran die richtigen Hunde für die Fahrt auszuwählen. Niclas sucht sich die  Hunde für die Teams zusammen und erklärt uns die unterschiedlichen Aufgaben der einzelnen Hunde im Gespann. Nach vorne die Schlauen, die den Weg finden und dahinter dann die sportlichen Kraftpakete. Nach dem die Hunde ausgewählt sind, werden wir auch direkt mit eingespannt (haha, nicht in den Schlitten, sondern nur in die Aufgaben…).

Ein schönes Pärchen...

Ein schönes Pärchen… ©NordNordNord.de

Neugierig!

Neugierig! ©NordNordNord.de

Die Hunde brauchen natürlich ein Geschirr um den Schlitten ziehen zu können. Das Anziehen des Geschirrs ist unsere erste Aufgabe. Mit einer Engelsgeduld lassen die Hunde die Prozedur, wie Touristen versuchen das Geschirr an den Hund zu bekommen, über sich ergehen.

Nicolas steht uns natürlich mit Rat und Tat zur Seite.

Dann werden die Hunde in der richtigen Reihenfolge vor die Schlitten gespannt. Sie sind schon in großer Vorfreude, der sie lautstark Nachdruck verleihen. Die vorderen Hunde müssen erst einmal von uns bespaßt werden, damit sie das Einspannen der hinteren nicht mitkriegen und nicht vor lauter Freude ohne uns loslaufen.

Hundbeschäftigung vor dem Start

Hundbeschäftigung vor dem Start ©NordNordNord.de

Dann gibt es für je 2 Leute einen Schlitten. Das heißt selber fahren. Einer steuert den Schlitten die erste Hälfte der Zeit, dann wird gewechselt.

Niclas Frau kommt hinzu und führt die Huskytour mit ihrem Schlitten an. Die anderen Gespanne folgen ihr, so dass man sich in der Rolle des „Maschas“ voll auf das Bremsen und Anschieben konzentrieren kann. Den Weg finden die Huskys alleine. Aber “anhalten” steht bei ihnen nicht auf der „to-do-list“.

Selbst wenn die vorderen Schlitten z.B. an einer Straße angehalten werden, heißt das nicht das man nicht immer weiter geradeaus laufen kann.

Auch wenn da so wirklich gar kein Platz mehr ist und man sich in der Leine der vorderen Hundegespanne verknotet…  Aber meistens geht es dann doch ohne größere Verwicklungen weiter…

Lautlos gleitet der Schlitten durch die Natur

Lautlos gleitet der Schlitten durch die Natur ©NordNordNord.de

Die Natur ist wirklich berauschend. Durch die schneeüberzogene Landschaft, durch kleine Wäldchen und über zugefrorene Seen geht es fast lautlos 1,5 Stunden durch die winterliche Stille.

Bestes Schlittenwetter!

Bestes Schlittenwetter! ©NordNordNord.de

Dann kommen wir an eine kleine Hütte in der schon ein kleiner Snack auf uns wartet und wo die Huskys einmal ein bisschen ausruhen können. Auch wir können ein bisschen verschnaufen und uns mit den Hunden beschäftigen.

Pause

Pause ©NordNordNord.de

 

Gemütliches Feuer in einer kleinen Hütte

Gemütliches Feuer in einer kleinen Hütte ©NordNordNord.de

Auch ein Schlittenhund ruht sich zwischendurch mal aus

Auch ein Schlittenhund ruht sich zwischendurch mal aus ©NordNordNord.de

Wir wechseln die Position auf dem Schlitten, so dass jeder einmal als Mascha tätig wird und weiter geht es. Die gleiche Zeit die wir bis zur Hütte gebraucht haben, fahren wir jetzt eine andere Strecke zurück.

Wunderbare Winterwelt

Wunderbare Winterwelt ©NordNordNord.de

Volle Kraft voraus!

Volle Kraft voraus! ©NordNordNord.de

 

Zurück auf der Huskyfarm wartet noch eine kleine Überraschung auf uns. Baby-Huskys. Um die kleinen Nachwuchs-Schlitten-Zieher schonmal an die Kunden zu gewöhnen, dürfen wir gucken und streicheln was das Zeug hält. Ein gelungener Abschluss für einen schönen Tag. Ein Erlebnis von dem man noch lange zehren kann.

 

Der Nachwuchs steht schon in den Startlöchern

Der Nachwuchs steht schon in den Startlöchern ©NordNordNord.de

Zufriedener Husky

Zufriedener Husky ©NordNordNord.de

Einfach niedlich!

Einfach niedlich! ©NordNordNord.de

Fast ne komplette Mannschaft

Fast ‘ne komplette Mannschaft ©NordNordNord.de

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