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NordNordNord | September 29, 2016

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Die Schlucht Ásbyrgi in Nord-Island

Die Schlucht Ásbyrgi in Nord-Island
Christian
  • On 6. Juli 2014
  • http://www.nordnordnord.de

Im Norden Islands hat das achtbeinige Pferd Odins (ja, acht Beine, in nordischen Sagen wird geklotzt und nicht gekleckert), das auf den Namen Sleipnir hört, eine dicken Hufabdruck in der Landschaft hinterlassen. Dieser Hufabdruck ist selbst heute noch zu sehen und heißt Ásbyrgi. Eine steile Felswand auf ca. 3,5km Länge.

Wundervolle Aussicht im Norden Islands

Wundervolle Aussicht im Norden Islands ©NordNordNord

Das Wetter ist mäßig, Nebel liegt über der Landschaft und es nieselt ein wenig. Da wir trotzdem etwas erleben und entdecken wollen, fahren wir los um uns Ásbyrgi einmal aus der Nähe anzuschauen. Ich hatte vorher schon öfter vom sagenumwobenen Fußabdruck gehört, hatte aber keine großen Erwartungen etwas anders als einen Berg, bzw. eine Schlucht vorzufinden.

Los geht's, vom Parkplatz zum See an der Felswand ©NordNordNord

Los geht’s, vom Parkplatz zum See an der Felswand ©NordNordNord

Eine kleine Straße führt uns zu einem Parkplatz im Wald. Ja, so könnte man es nennen. Ein Wäldchen in Islands Norden. Das wäre die erste Überraschung heute. Denn Bäume sind, bis auf einige wenige Ausnahmen, in Island eher Mangelware. Wir parken also am Wäldchen und spazieren einen ausgeschilderten Wanderweg Richtung Ásbyrgi.

Am Wasser genießen die Enten das Echo... ©NordNordNord

Am Wasser genießen die Enten das Echo… ©NordNordNord

Es ist ein schöner, grüner, gemütlicher Ort, auch wenn das Wetter ihn in stilles Grau hüllt. Das kräftige Grün der vielen Pflanzen am Wegesrand kommt dagegen an. Es gibt diverse Abzweigungen und Kreuzungen die durch die Schlucht führen. Unser Weg führt uns auf direktem Weg zu einem kleinen See, der direkt an der Felswand liegt und den Namen “Botnstjörn” trägt..

Blick über den See ©NordNordNordBlick über den See ©NordNordNord

Blick über den See ©NordNordNord

Ein paar Enten und andere Vögel haben es sich hier gemütlich gemacht. Eine Brücke und ein Steg führen direkt zum Wasser. Für eine isländische Sehenswürdigkeit ist hier tatsächlich recht viel beschildert, überbrückt und mit kleinen Zäunchen versehen. Ungewöhnlich, sonst fällt man ja oft fast in die Sehenswürdigkeit hinein, da Absperrungen oder Hinweisschilder selten angebracht werden. Hier geht es etwas geordneter zu, was der Schönheit des Ortes jedoch nichts nimmt. Die Felswand am Wasser wirft ein schönes Echo zurück, was Besucher mit kindlichem Gemüt dazu einlädt ordentlich Radau zu machen.

Auf geht´s über gut beschilderte und geführte Wege ©NordNordNord

Auf geht´s über gut beschilderte und geführte Wege ©NordNordNord

Von hier aus lassen sich einige Wege erwandern. Schmale Trampelpfade oder gemütliche breite Wege. Für jeden etwas. Wir entschliessen uns an der Felswand entlang zu wandern, auf einem kleinen Pfad mit herrlichem Blick über die nebelige Landschaft.

Grüner wird's nicht ©NordNordNord

Grüner wird’s nicht ©NordNordNord

Einige Vögel nisten in der Felswand, ein reges Ein- und Ausfliegen aus den Nestern findet über unseren Köpfen statt. Grüne Gräser und kleine Bäume säumen die Wege. Hier gibt es viel mehr zu entdecken als „nur“ eine Felswand. Wer nach der Wanderung durch die parkähnliche Anlage noch nicht genug gesehen hat, kann von hier aus relativ schnell zum Dettifoss, dem mächtigsten Wasserfall Islands weiter reisen.

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